Wichtige Informationen zur aktuellen Coronavirusepidemie

DIE GESCHÄFTSSTELLE DES WSB IST NUR TELEFONISCH VON 10-16 UHR ERREICHBAR. DAS LLZ DORTMUND BLEIBT BIS ENDE MAI GESCHLOSSEN! Der Westfälische Schützenbund hat Informationen zu Veranstaltungen rund um den WSB veröffentlicht. Weiterhin hat das Land NRW Informationen zum Umgang mit der Coronavirusepedemie veröffentlicht. An dieser Stelle erhalten Sie alle relevanten Informationen.

UPDATE 27.05.2020

Die neue Coronaschutzverordnung vom 20.05.2020

UPDATE 22.03.2020

Landesregierung beschließt weitreichendes Kontaktverbot und weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Virus-Pandemie.

Zusammenkünfte in der Öffentlichkeit von maximal zwei Personen / Bei Nichteinhaltung: Geldbußen bis zu 25.000 Euro und Freiheitsstrafen möglich / Ministerpräsident Laschet: Wir überwachen nicht die Vernünftigen, sondern bestrafen die Uneinsichtigen

Die Landesregierung hat ein weitreichendes Kontaktverbot für Nordrhein-Westfalen per Rechtsverordnung erlassen, das ab Montag (23. März 2020) in Kraft tritt. Demnach werden Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen untersagt.

Die Staatskanzlei teilt mit:

Die Landesregierung hat ein weitreichendes Kontaktverbot für Nordrhein-Westfalen per Rechtsverordnung erlassen, das ab Montag (23. März 2020) in Kraft tritt. Demnach werden Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen untersagt. Ausgenommen ist die Verwandten in gerader Linie, Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner sowie in häuslicher Gemeinschaft lebende Personen, die Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen, zwingend notwendige Zusammenkünfte aus geschäftlichen, beruflichen und dienstlichen sowie aus prüfungs- und betreuungsrelevanten Gründen. Die Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs bleibt zulässig.

Rechtsverordnung zum Schutz vor dem Coronavirus / Kontaktverbot

Ministerpräsident Armin Laschet: „Nordrhein-Westfalen hat als eines der ersten Länder das öffentliche Leben in der Corona-Krise massiv heruntergefahren. Das war richtig, diesen Weg gehen wir weiter –  und verstärken die Maßnahmen in diesem Bereich. Während die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger erkannt hat, dass es um Leben und Tod geht, beobachten wir aber auch noch viel Unvernunft. Es gibt immer noch Menschen, die Regeln und Empfehlungen missachten und sich so maximal unsolidarisch und gefährlich verhalten. Das dulden wir nicht. Wir setzen deshalb jetzt ein weitreichendes Kontaktverbot in Kraft. Ab Montag null Uhr sind Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen verboten. Mit der neuen Rechtsverordnung überwachen wir nicht die Vernünftigen, sondern bestrafen die Uneinsichtigen. Konsequent und hart. Es ist gut, dass sich Bund und Länder auf dieses gemeinsame und geschlossene Vorgehen einigen konnten.“

Zur Umsetzung der Rechtsverordnung sind die zuständigen Behörden gehalten, die Bestimmungen energisch, konsequent und, wo nötig, mit Zwangsmitteln durchzusetzen. Dabei werden sie von der Polizei unterstützt. Verstöße werden als Ordnungswidrigkeiten mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro und als Straftaten mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren verfolgt. Die zuständigen Behörden sind gehalten, Geldbußen auf mindestens 200 Euro festzusetzen.

Neben dem weitreichenden individuellen Kontaktverbot hat die Landesregierung weitere Restriktionen beschlossen. Einige zentrale Änderungen im Überblick:

Stationäre Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen

Besuche sind grundsätzlich untersagt, wenn sie nicht der medizinischen oder pflegerischen Versorgung dienen oder aus Rechtsgründen erforderlich sind. Die Einrichtungsleitung soll Ausnahmen unter Schutzmaßnahmen und nach Hygieneunterweisung zulassen, wenn es medizinisch oder ethisch-sozial geboten ist (z.B. auf Geburts- und Kinderstationen sowie bei Palliativpatienten).

Handwerk, Dienstleistungsgewerbe

Handwerker und Dienstleister können ihrer Tätigkeit mit Vorkehrungen zum Schutz vor Infektionen weiterhin nachgehen.

Augenoptikern, Hörgeräteakustikern, orthopädischen Schuhmachern und anderen Handwerkern mit Geschäftslokal ist dort aber der Verkauf von nicht mit handwerklichen Leistungen verbundenen Waren untersagt; ausgenommen ist notwendiges Zubehör.

Dienstleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern von Mensch zu Mensch nicht eingehalten werden kann (insbesondere von Friseuren, Nagelstudios, Tätowierern, Massagesalons), sind untersagt. Therapeutische Berufsausübungen, insbesondere von Physio- und Ergotherapeuten, bleiben gestattet, soweit die medizinische Notwendigkeit der Behandlung durch ärztliches Attest nachgewiesen wird und strenge Schutzmaßnahmen vor Infektionen getroffen werden.

Handel

Der Betrieb von Bau- und Gartenbaumärkten bleibt zur Versorgung von Gewerbetreibenden und Handwerkern zulässig. Anderen Personen darf der Zutritt nur gestattet werden, wenn zum Schutz vor Infektionen geeignete Vorkehrungen getroffen sind (insbesondere Maßnahmen zur Sicherstellung von Mindestabständen und Schutzvorrichtungen für das Kassenpersonal), unter diesen Voraussetzungen dürfen auch Floristen ihren Betrieb fortsetzen.

Gastronomie

Der Betrieb von Restaurants, Gaststätten, Imbissen, Mensen, Kantinen und anderen gastronomischen Einrichtungen ist untersagt.

Die Belieferung mit Speisen und Getränken sowie der Außer-Haus-Verkauf ist zulässig, wenn die zum Schutz vor Infektionen erforderlichen Abstände eingehalten werden. Der Verzehr ist in einem Umkreis von 50 Metern um die gastronomische Einrichtung untersagt.

Veranstaltungen, Versammlungen, Gottesdienste, Beerdigungen

Veranstaltungen und Versammlungen sind untersagt. Ausgenommen sind Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und -vorsorge (insbesondere Blutspendetermine) zu dienen bestimmt sind. Versammlungen zur Religionsausübung unterbleiben; Kirchen, Islam-Verbände und jüdische Verbände haben entsprechende Erklärungen abgegeben.

Zulässig sind Erd- und Urnenbestattungen sowie Totengebete im engsten Familien- und Freundeskreis.

Bibliotheken

Bibliotheken einschließlich Bibliotheken an Hochschulen haben den Zugang zu ihren Angeboten zu beschränken und nur unter strengen Schutzauflagen (insbesondere Besucherregistrierung mit Kontaktdaten, Reglementierung der Besucherzahl, Vorgaben für Mindestabstände zwischen Lese- und Arbeitsplätzen von 2 Metern, Hygienemaßnahmen, Aushänge mit Hinweisen zu richtigen Hygienemaßnahmen) zu gestatten.

Die Rechtsverordnung tritt am Montag, 23. März 2020 um 00.00 Uhr in Kraft.

QUELLE LAND.NRW


 

Maßnahmen der NRW-Landesregierung zum Umgang mit Corona

 

Die Landesregierung beschließt weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Virus-Pandemie.

200313 Corona Liga AbsageEinstellung von nahezu allen Freizeit-, Sport-, Unterhaltungs- und außerschulischen Bildungsangeboten/ Schließung von „Amüsier-betrieben“ und Auflagen für Einkaufszentren Laschet: So sehr die Einschränkungen Opfer bedeuten, so wichtig ist es jetzt, besonnen und entschlossen unser Leben zu entschleu-nigen

Die Landesregierung teilt mit:

In einer Kabinettsitzung hat die Landesregierung Nordrhein-Westfalen am Sonntag, 15. März 2020, weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Virus-Pandemie beschlossen.

Noch am Sonntag sollen durch Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales nahezu alle Freizeit-, Sport-, Unterhaltungs- und Bildungsangebote im Land eingestellt werden. So müssen bereits ab Montag alle so genannten „Amüsierbetriebe“ wie zum Beispiel Bars, Clubs, Diskotheken, Spielhallen, Theater, Kinos, Museen schließen. Eine gleiche Regelung ergeht für Prostitutionsbetriebe.

Ab Dienstag ist dann auch der Betrieb von Fitness-Studios, Schwimm- und Spaßbädern sowie Saunen untersagt. Ebenso ab Dienstag sind Zusammenkünfte in Sportvereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahr-nehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich nicht mehr gestattet.

Der Zutritt zu Einrichtungshäusern und Einkaufszentren, „Shopping-malls“ oder „factory-out-lets“ soll nur zur Deckung des dringenden Bedarfs unter strengen Auflagen erlaubt sein – nicht zuletzt auch um zu vermeiden, dass sich Schülerinnen und Schüler nach den Schulschließungen ab Montag hier in größeren Gruppen versammeln.

Die Schließungen und Auflagen sollen unabhängig von der jeweiligen Trägerschaft oder von den Eigentumsverhältnissen gelten. Damit die Versorgung mit Lebensmitteln, Bargeld, Bekleidung, Medikamenten und Dingen des täglichen Bedarfs sichergestellt ist, bleiben, Banken, Einzelhandelsbetriebe, insbesondere für Lebens- und Futtermittel, Apotheken und Drogerien geöffnet. Bibliotheken, Restaurants, Gaststätten und Hotels sollen in ihrem Betrieb an strenge Auflagen gebunden werden, die eine Verbreitung des Corona Virus verhindern.

Ministerpräsident Armin Laschet erklärt dazu: „Wir müssen in dieser ernsten Lage die notwendige Versorgung in vollem Umfang sicherstellen. Aber alle Freizeitaktivitäten und nicht unbedingt notwendige soziale Kontakte müssen unverzüglich vermieden werden. So sehr das für viele Menschen ein Opfer und eine Einschränkung bedeutet, so wichtig ist es jetzt, besonnen, aber auch entschlossen unser Leben zu entschleunigen.“

Die Regelungen sollen zunächst bis zum 19. April 2020 gelten, analog zu den bereits am Freitag verfügten Schließungen von Schulen und Kindertageseinrichtungen. Danach soll auf der Grundlage einer aktuellen Lage-Einschätzung des Robert- Koch-Instituts über das weitere Vorgehen entschieden werden. Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet- Adresse der Landesregierung www.land.nrw

Den Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales Nordrhein-Westfalen finden Sie hier als .pdf.


 Wichtige Informationen des WSB zur aktuellen Coronavirusepedemie

 

Der Westfälische Schützenbund hat nun Informationen zu Veranstaltungen rund um den WSB veröffentlicht.

200313 Corona Liga Absage

Liebe Schützenkameradinnen, liebe Schützenkameraden,

das Präsidium des Westfälische Schützenbundes hat aufgrund der aktuellen Entwicklung in der Corona-Krise wichtige Entscheidungen getroffen. Diese sind aus sportlicher Sicht sehr bedauerlich, aber die Gesundheit von Sportlern, Trainern, Mitarbeitern, Schützen und deren Angehörigen genießt absolute Priorität. Damit folgen wir auch dem Aufruf des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen Armin Laschet zur Solidarität und gegenseitiger Unterstützung, den wir insoweit uneingeschränkt teilen.

Alle wesentlichen Informationen dazu geben wir Ihnen nachfolgend. Auf aktuelle Entwicklungen werden wir jeweils kurzfristig reagieren und umgehend informieren. 

Wir bedanken uns für das Verständnis und wünschen allen gute Gesundheit.

Landesmeisterschaften

Aufgrund der Entscheidung des Deutschen Schützenbundes vom 13.03.2020, sämtliche Deutsche Meisterschaften in allen Disziplinen nicht durchzuführen, werden die für das laufende Sportjahr 2020 geplanten Landesmeisterschaften ersatzlos abgesagt.


Verbands- und Westfalenliga Luftgewehr Auflage
Bereits am 13.03.2020 hat der Westfälische Schützenbund beschlossen, die begonnene Ligasaison vorzeitig zu beenden. Damit entfällt auch die für 13.09.2020 geplante Relegation.  


Winny-Cup / Talentrundenfinale

Die Veranstaltungen am 30.05. und 31.05.2020 finden ebenfalls nicht statt. 

Landesleistungszentrum in Dortmund

Das Landesleistungszentrum wird bis voraussichtlich zum 31.05.2020 für Besucher geschlossen. In dieser Zeit finden keine Wettbewerbe und offenen Trainingsmaßnahmen statt.   

WSB-Geschäftsstelle

Die Geschäftsstelle des Westfälischen Schützenbundes in Dortmund bleibt vorerst für Publikumsverkehr in der Geschäftszeit geschlossen, da wir entsprechend des Appels der Landesregierung, soziale Kontakte zu reduzieren, handeln wollen. Die Geschäftsstelle ist erreichbar. Bitte richten Sie Ihre Anfragen per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Aus- und Fortbildungslehrgänge

In den nächsten Tagen wird die Klärung dazu mit allen Beteiligten erfolgen. Lehrgangsteilnehmer werden rechtzeitig spätestens eine Woche vor Lehrgangsbeginn über mögliche Absagen informiert.

Sitzung des WSB-Hauptausschusses

Die für den 19.04.2020 geplante Hauptausschusssitzung wird abgesagt. 


Liebe Schützenkameradinnen und -kameraden,

wir bedauern diese für alle Betroffenen bedauerliche Entwicklung. Allerdings hoffen wir auf Ihr Verständnis, dass wir zu einem frühen Zeitpunkt unmittelbar nach der jüngst vom Präsidium des DSB getroffenen Entscheidung, alle nationalen Wettbewerbe abzusagen, unverzüglich eine Information mit den vom Präsidium noch am selben Tag getroffenen Entscheidungen veröffentlichen.

Sobald sich weitere wichtige Entwicklungen ergeben, werden wir im Rahmen unseres Newsletters Sie alle darüber zeitnah informieren.