Sieben Medaillen an Tag sieben und eine starke Leistung beim Shooty Cup.
Eine Gold-, vier Silber- und zwei Bronzemedaillen gingen am Donnerstag nach Westfalen. Sämtliche WSB-Medaillen des Tages wurden im KK-100-Meter-Wettbewerb erzielt. Der DSC Wanne-Eickel schloss an den erfolgreichen gestrigen Tag an und holte erneut 5 Medaillen. Für den westfälischen Tagessieg sorgte Rolf Söthe. Mit 293 Ringen wird er Deutscher Meister bei den Herren IV. Sein Vereinskamerad Jürgen Jeskulke erzielte ebenfalls 293 Ringe und gewann Silber, während Paul Westhoff mit 288 Ringen Bronze holte. Damit geht der komplette Medaillensatz dieser Klasse nach Westfalen.
Auch in der Mannschaftswertung der Herren III stand der DSC Wanne-Eickel auf dem Podest. Maik Eckhardt, Rolf Söthe und Paul Westhoff sicherten sich mit 867 Ringen Silber. Angelika Elsbecker ergänzte die starke Vereinsbilanz mit 290 Ringen und Bronze bei den Damen III.
Zwei weitere Silbermedaillen gewannen Kerstin Appelbaum-Eidhoff vom SV Lennetal mit 292 Ringen bei den Damen II sowie Len Weniger von der SGes Hamm mit 298 Ringen bei den Junioren I. Weitere starke westfälische Ergebnisse erzielten Marc Hülsmann vom BSV Holzwickede als Vierter bei den Herren I, Sophie Scholz als Fünfte bei den Damen I und Heike Frey als Achte bei den Damen III.
Nach 207 von 277 Entscheidungen führt Bayern den Medaillenspiegel weiterhin an. Hessen überholt an Tag sechs Westfalen. Damit liegt Der Westfälische Schützenbund mit 21 Gold-, 16 Silber- und 22 Bronzemedaillen auf Rang drei. Insgesamt stehen damit 59 Medaillen für Westfalen zu Buche.
Am Nachmittag fand der 31. RWS Shooty Cup statt. Für Westfalen blieb es spannend bis zum Schluss. Das Team um Maja Mroz (Schwelmer SV), Mona Wendland (VSS Epe 2014), Milla Trömer (SV Barkhausen Porta) und Alexander Kiblerski (SpSch Havixbeck) zeigte trotz stimmungsreicher Atmosphäre Ruhe und Konzentration. Gemeinsam erzielten sie die starke Leistung von 717 Ringen. Dies reichte am Ende jedoch nicht für den Finaleinzug. Das Team Baden überholte mit ihrem letzten Schuss Westfalen und zog mit 719 Ringen als achtes Team in das Finale ein. Die Fans hielt das jedoch nicht davon ab ihr Team für diese starke Leistung gebürtig zu feiern.
André Hähner, einer der Moderatoren, beurteilte die Stimmung wie folgt: "Die Stimmung war Mega gut! Von Ratschen über Hupen bis hin zu Kuhglocken war alles dabei um der Halle den richtigen Sound zu verpassen. Die Lautstärke war spitze!"
