Der Westfälische Schützenbund beendet den dritten Wettkampftag der Deutschen Meisterschaften in München mit fünf weiteren Medaillen.
Zwei Gold-, eine Silber- und zwei Bronzemedaillen gingen am Sonntag nach Westfalen. Im Landesverbandsranking liegt der WSB nach 87 von 277 Entscheidungen mit insgesamt 13 Gold-, sechs Silber- und zwölf Bronzemedaillen weiterhin auf dem zweiten Platz. Für den sportlichen Höhepunkt sorgten die westfälischen Skeet-Schützinnen und -Schützen im Mixed-Wettbewerb. Bereits in der Qualifikation belegten drei WSB-Duos die ersten drei Plätze: Emilie Bundan und Sven Korte (SSC Schale) führten das Feld mit 143 Treffern an. Isis Niels und Felix Haase (WTC Bad Salzuflen) sowie Christine Wenzel und Maximilian Seibel (SSC Schale) folgten mit jeweils 141 Treffern.
Im Finale drehten Isis Niels und Felix Haase dann richtig auf. Das Duo traf 56 von 60 Scheiben und sicherte sich souverän den Deutschen Meistertitel. Besonders beeindruckend war der Start mit 29 Treffern bei den ersten 30 Scheiben. Für Isis Niels war es nach ihrem Juniorinnen-Titel am Vortag bereits die zweite Goldmedaille dieser Meisterschaft. Auch die beiden weiteren Medaillen im Skeet Mixed gingen nach Westfalen: Christine Wenzel und Maximilian Seibel gewannen Silber, Emilie Bundan und Sven Korte holten Bronze. Isabel Wassing und Tobias Wenzel (SSC Schale) komplettierten das starke Ergebnis auf dem sechsten Platz. Christopher Honkomp und Maxima Sagel (SSC Schale) belegten mit 134 Treffern Rang sieben.
Zwei weitere Medaillen gewann der BSV Holzwickede im Kleinkaliber-Dreistellungskampf der Damen III. Heike Frey, Ulrike Heitze und Elisabeth Rohmann wurden mit 1.664 Ringen Deutsche Mannschaftsmeisterinnen. In der Einzelwertung sicherte sich Heike Frey mit 562 Ringen zusätzlich die Bronzemedaille. Die zweite Holzwickeder Mannschaft mit Heike Bleeker, Monika Büdenbender und Elisabeth Stegemann erreichte mit 1.547 Ringen den achten Platz. Im Luftgewehrfinale der Junioren I zeigte Jahn Deimann von der SSG St. Sebastian Balve eine starke Leistung. Nach 620,4 Ringen und Platz vier im Vorkampf bestätigte er diese Position auch im Finale mit 202,3 Ringen. Gemeinsam mit Cedric Valera-Soldan und Len Weniger belegte er in der Mannschaftswertung mit 1.850,7 Ringen ebenfalls den vierten Platz. In der Klasse Junioren II erreichte Luca Maximilian Pontow mit 614,4 Ringen Rang acht.
Auch im Kleinkaliber-Dreistellungskampf der Damen I war Westfalen mehrfach unter den besten acht vertreten. Sophie Scholz vom BSV Holzwickede qualifizierte sich mit 587 Ringen für das Finale und beendete dieses mit 296,0 Ringen auf Platz acht. Mit Katharina Pieper und Franziska Stahl wurde sie in der Mannschaftswertung mit 1.741 Ringen Sechste. Sabine Krista Aleksandrova, Nike Fischer und Christina Glohr von den Sportfreunden Emsdetten folgten mit 1.734 Ringen auf Platz sieben. Bei den Damen II erreichte Anke Kraeling vom Tückinger SV mit 558 Ringen den achten Platz.
Damit lautet die westfälische Tagesbilanz am dritten Wettkampftag: Zwei Goldmedaillen, eine Silbermedaille und zwei Bronzemedaillen sowie insgesamt 15 Platzierungen unter den besten acht. Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer und Sieger!
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