17 Teilnehmer aus neun Nationen absolvierten Ende Mai den ersten ISSF-Kampfrichterlehrgang für Gewehr und Pistole in Italien.
André Hähner hat als einer von siebzehn Teilnehmern die Prüfung für den Internationalen Kampfrichter abgelegt. Der Italienische Schützenverband organisierte vom 21. bis 24. Mai erfolgreich den ersten ISSF-Kampfrichterlehrgang für Gewehr und Pistole, der jemals in Italien durchgeführt wurde. Die Initiative wurde im Rahmen der Vorbereitungen auf zukünftige große ISSF-Wettbewerbe ins Leben gerufen und stärkt die Rolle Italiens innerhalb der internationalen Schießsportgemeinschaft. Insgesamt nahmen 17 Teilnehmer aus neun Ländern an dem Lehrgang teil. Vertreten waren Italien, Serbien, die Slowakei, Deutschland, Bulgarien, Armenien, Andorra, Polen und Albanien. Von den Teilnehmern strebten 16 Kandidaten den Erwerb einer neuen ISSF-Kampfrichterlizenz an, ein weiterer Teilnehmer nahm zur Verlängerung seiner bestehenden Lizenz teil.
Der gesamte viertägige Lehrgang wurde in englischer Sprache durchgeführt. Auf dem Programm standen die Allgemeine Struktur der ISSF, spezielle Regelwerke für Bekleidung, Gewehr- und Pistolendisziplinen sowie die Finalregeln der olympischen Schießdisziplinen. Insgesamt mussten die Teilnehmer drei Prüfungen mit jeweils 50 Fragen absolvieren. Unter der Leitung von Robert Ferencak erhielten die Teilnehmer zahlreiche Einblicke in die Arbeit und Strukturen der ISSF. Die Ergebnisse fielen äußerst positiv aus: 15 neue ISSF-Gewehrkampfrichter und 13 neue ISSF-Pistolenkampfrichter konnten erfolgreich lizenziert werden. Neben dem fachlichen Austausch kam auch die italienische Gastfreundschaft nicht zu kurz. Die Organisation vor Ort lag vollständig in den Händen des Italienischen Schützenverbandes. Typisch italienische Speisen standen zu jeder Tageszeit bereit und auch ein kleiner Espresso durfte nie fehlen.
„Ich freue mich auf die nächsten Wettkämpfe, in denen ich die gemachten Erfahrungen einbringen kann“, sagte André Hähner nach Abschluss des Lehrgangs.

